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Hoxel – Morscheid-Riedenburg – Wolzburg

UNSER APRILSCHERZ 2022

Vielleicht wird aus einem Aprilscherz aber auch einmal Wirklichkeit :-)

 

 

Unsere "Ennisch Breck" hat es auf eine Briefmarke der Post geschafft. Die Marke wurde in Kooperation zwischen der Post und des Bundes-Bahn-Ministeriums herausgegeben. Ein Teilerlös fließt in die Instandsetzung der Gleisanlage sowie der Viadukte und Tunnel auf der sogenannten Hunsrückbahn zwischen Simmern und Hermeskeil. Wie der Trierische Volksfreund am Donnerstag dieser Woche berichtete, plant das Schweizer Unternehmen WRS den Güterverkehr auf der Strecke wieder aufzunehmen. Auch die IG Nationalparkbahn, ein Zusammenschluss eisenbahnbegeisterter Hunsrücker, schmiedet Pläne bzgl. der Wiederaufnahme des Personenverkehrs. Die IG möchte Touristenfahrten in den Nationalpark anbieten und hat bereits begonnen mit viel Engagement die Gleisanlagen freizuschneiden. Einzig die Deutsche Bahn stellt sich quer und möchte den Sanierungsaufwand nicht schultern. Im Rahmen des Klimapaktes der Bundesregierung ist es aber im Interesse der neuen Regierung alte Bahnstrecken wieder zu reaktivieren. Um die Kosten für die Instandsetzung aufzubringen, brachte die Post auf Initiative des Bundes-Bahn-Ministeriums eine Briefmarke heraus, auf der das "Hoxeler Viadukt" abgebildet ist. Von jedem Marken-Verkauf fließen 30 Cent unmittelbar in die Sanierung der Infrastruktur auf der Hunsrückbahn-Strecke.

Wir Balkanesen sind mächtig stolz, dass unser Wahrzeichen jetzt als Briefmarkenmotiv auf Briefen durch ganz Deutschland unterwegs ist. Die öffentliche Vorstellung und Präsentation der Marke findet am heutigen Freitag um 19 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Morscheid statt.

 

 

Nachstehend die Pressemitteilung, veröffentlicht auf der Internetseite des Bundes-Bahn-Ministerium (BBM):

Postwertzeichen soll Bahnreaktivierung im Hunsrück voranbringen

Im Rahmen des Klimapaktes 2022green+ wird die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken angestrebt. So soll auch die Hunsrückbahn zwischen Simmern und Hermeskeil wieder zum Leben erweckt werden. In Kooperation mit dem Bundes-Bahn-Ministerium hat die Deutsche Post hierzu eine Sondermarke herausgegeben. Diese zeigt das "Hoxeler Viadukt", das in der Gemarkung Morscheid-Riedenburg in der Gemeinde Morbach (Kreis Bernkastel-Wittlich) steht. Die Brücke ist ca. 160 m lang und 42 m hoch. Sie hat insgesamt 8 Bogenöffnungen, die je 16 m breit sind. Die Bauzeit dauerte von 1900 bis 1903. Beim Bau der Brücke waren unter anderem Arbeiter aus Italien, Polen und Österreich beteiligt. Die Brücke gilt als eine der schönsten Eisenbahnbauten und zählt zu den höchsten eingeschossigen steinernen Eisenbahnbrücken in Deutschland. "Kein anderes Bauwerk ist als Motiv für diese Sondermarke prädestinierter", sagte Staatssekretärin Sieglinde Schultze-Störtemann, die als Patin des Projektes zur Reaktivierung der Hunsrückbahn im Zuge des Klimapaktes 2022green+ seitens des Ministeriums fungiert.

Mit der Inbetriebnahme des Streckenabschnitts zwischen Hermeskeil und Simmern, der sogenannten Hunsrückbahn, wurde die Brücke erstmals 1903 von Zügen befahren. Während des Zweiten Weltkriegs war die Brücke mehrmals Ziel zahlreicher Fliegerangriffe. Dabei wurde sie 1944 so stark beschädigt, dass sie zum Teil unbefahrbar war. Davon zeugen etliche Bombentrichter, die heute zu Biotopen geworden sind. Nach der Wiederherstellung des zerstörten Viadukts konnte es am 3. August 1950 dem Eisenbahnbetrieb übergeben werden. Der letzte Personenzug überquerte die Brücke am 29. Mai 1976. Danach fanden nur noch Güterzugverkehr und Sonderfahrten statt. Seit den 1990er Jahren fahren keine Züge mehr über die Brücke. Dies soll sich schnellstmöglich ändern, auch mit Unterstützung durch den Verkauf der Sondermarke.

 

 

 


 

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